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Traum

Langsam wird mir klar, was mich mit den Ureinwohnern dieses Kontinents verbindet. Ein Teil von mir fühlte sich, als hätte er hier gelebt, wäre weggegangen und erst als ich das erste mal Fuß auf dieses ferne Land setzte nach Hause zurückgekehrt.

Was uns verbindet ist die Art zu denken. Die Aboriginies folgen ihren Traumpfaden, welche all ihr Tun und Lassen bestimmen. Sie glauben ihren Träumen und folgen ihnen, wo auch immer sie hinführen mögen. 

Auch ich folgte meinem Traum und tue was nötig ist um ihn zu verwirklichen. In dem Augenblick als ich dies erkannte, erschienen mir so viele Dinge die ich sagte, dachte und tat absurd, dass ich mich fragte ob ich je wirklich gelebt hätte. Ich war erschrocken, was die Welt aus mir gemacht hat. Einmal erkannt, versuchte ich zu ändern. Vielleicht war der erste Schritt in dieses Land zu kommen, nicht wissend was die Zukunft bringen würde.

Alleine die endlosen Straßen entlang zu fahren und den so lange verlorenen Teil von mir wiederzufinden. In diesem Moment fing ich an erwachsen zu werden, mein eigenes Leben zu leben, mein Aussehen, mein Handeln und vor allem meine Gedanken selbst zu bestimmen.

Manchmal ist es nicht leicht dies zu tun und ich verstecke mich ohne es wahrzunehmen hinter einer kindhaften Maske, die durch Ignoranz die Probleme, die sich mir in den Weg stellen löst. Aber immer öfter erinnere ich mich an mein wahres ich. Mag sein, dass dieses der Prozess des Erwachsenwerdens ist. Wenn dem so ist möchte ich gerne erwachsen werden. Ich mag und kenne das Bild welches ich im Spiegel erblicke. 

Dabei möchte ich jedoch nie das Kindsein aus meinem Herzen verlieren. Das Kind, welches unbeschwerter sieht, spielt und Gefühlen viel eher freien Lauf lässt. Ein Teil von mir wird wohl auf ewig ein Kind bleiben und ich liebe Kinder über alles.

 


Keep your face to the sunshine and you will not see the shadows !