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Waitpinga

Ich sitze hier im Sand des Strandes des Vergessens oder auch des schicksallosen Strandes, wie ich ihn nannte.

Ein immer wehender Wind treibt feinen Sand in schleierhaften Wolken um meine Füße.

Ich gab diesem Strand den Namen „Strand des Vergessens“, weil die Spuren im Sand ebenso schnell verschwinden, wie sie entstehen. Der Strand scheint zu vergessen, dass Menschenfuß ihn je berührt hat. Makellos und ohne jedes Zeichen von Mensch oder Tier ist er wie ein sich ständig änderndes, immer vollkommenes Gemälde. Die rauschenden Wellen formen ihn in immerfort neuen Variationen, die der Wind wieder verschleiert und verändert. Ein scheinbar stilles Bild, dass doch voller Bewegung, Kraft und Leben ist. 

Ein zweiter Name fiel mir ein, genauso zeichnend und wahr:

„Beach without destiny-Strand ohne Schicksal“

Jeder Mensch der diesen traumhaften Flecken Erde betritt, ist in diesem Moment gleich. Eines jeden Spuren werden verschwinden und für immer vergessen sein, ganz egal zu wem sie gehören, welches Schicksal sie zeichnen, wer oder was dieses im Vergleich zu den hier aufeinander treffenden Mächten der Natur so kleine Wesen Mensch dachte, was ihn wie mich an diesen Ort kommen ließ und ob und warum sie wiederkehren.

 Ich tat es, weil mich der Strand vergessen macht. Vergessen, woran ich mich nicht erinnern möchte. Langsam beginne ich mich selbst wieder wahrzunehmen, weil ich durch die Gewalten der Natur befreit von Trauer, Frust und Depression und von neuer Lebenslust erfüllt heimkehre, komme ich gerne wieder zurück, zurück zum Strand des Vergessens, welcher sich meiner nicht erinnernd neue Probleme aus meinem Herzen löschen wird.

 


Keep your face to the sunshine and you will not see the shadows !