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...der Tod eines Adlers - 
dem Inbegriff und Symbol der Freiheit...
Die Schwingen ausgebreitet,
scheint er noch jetzt den Traum von Freiheit zu träumen.

Ich bin ein Vogel,
wenn Du mich einsperrst,
sterbe ich.
Wenn Du mich freilässt,
fliege ich davon.
Also lass  mir den Raum,
meine Schwingen auszubreiten.
Sperr mich nicht ein, in einen Käfig,
selbst wenn seine Streben aus Liebe gemacht sind.
Lass mich frei und halte mich trotzdem in Deinem Herzen,
so werde ich für Dich da sein und bei Dir bleiben.
Ob Adler oder Nachtigall, ich werde beides für Dich sein,
stark und liebevoll.

...und wenn ich tausend Seiten schriebe, 
am Ende ist es gleich, 
Ahnung vom Leben hab ich keine, 
doch an Erfahrung bin ich reich.

My feet are running...
Menschen bewegen sich immer schneller,
an einem Tag oft mehr,
als vor wenigen Jahren, in einem ganzen Menschenleben.
Wann überholen wir uns selbst ?
Oder tun wir das täglich und sind schon so daran gewöhnt,
dass wir es nicht mehr registrieren ?
Distanzen wie wir sie heute zurücklegen,
gab es vor 200 Jahren in Australien nur als Traumreisen.
Vielleicht liebe ich dieses Land deshalb so sehr,
weil dort noch zu spüren ist, dass Träume gelebt wurden.
Wir rennen unseren Träumen hinterher, deshalb... 
My feet are running...

Ich liebe es zu lesen,
doch lesen wir nicht eigentlich nur das, was andere denken ?
Ich liebe es zu schreiben,
tu ich es für mich oder damit es andere lesen ?
Warum ist mir wichtig, das andere wissen was ich denke, 
meine Gedanken denken...
Vielleicht ist es die Unehrlichkeit zu mir selbst,
die mir auf diese Art Rechtfertigung verspricht.
Wie viel ehrlicher die Menschen doch waren,
als sie noch nicht lesen und schreiben konnten.
Jeder war gezwungen, sein Leben selber zu leben.
Wann auch immer die Rechtfertigung nötig erschien,
gab es keine Möglichkeit, sie auf ein unbeschriebenes Blatt zu schreiben
und zu vergessen.
Trotzdem tu ich es gern. Vielleicht, weil ich mir meiner Unehrlichkeit
zumindest bewusst bin. 
Vieles von dem was ich schreibe ist nur für mich selbst. 
Weil die Zeit rennt, kann ich diese Gedanken
zurückholen und zu gegebener Zeit weiterdenken. 
Also ist doch nicht alles was man schreibt Rechtfertigung...

Gegensätzliche Gefühle sind nah beieinander:
So sehr ich Dich liebe, so sehr hasse ich Dich manchmal,
so oft ich mich nach Dir sehne, so oft wär ich lieber allein,
je mehr Chaos Du in mein Leben bringst, desto mehr wünsche ich mir Ordnung,
wenn ich lese, stört mich Deine Unruhe, 
liest Du, nervt mich Deine Inaktivität,
kommst Du mir nahe, fühle ich mich eingeengt,
bleibst Du fern, bin ich einsam.

So viele scheinbar unüberwindliche Gegensätze und doch...

tanzen wir gemeinsam,
lachen gemeinsam,
lieben gemeinsam und 
leben gemeinsam.

.... so schwer es auch manchmal fällt,
was wäre ich ohne Dich ???

 


Keep your face to the sunshine and you will not see the shadows !